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Zufallsbild aus dem Landkreis Giessen

Ein Kind hält Gemüse aus einem Korb in der Hand.

Infektionskrankheiten können zu schweren Erkrankungen mit bleibenden Gesundheitsstörungen, Behinderungen und sogar zum Tod führen. Vor einigen kann man sich mit Hilfe von Schutzimpfungen schützen. Sie gehören zu den wirksamsten und wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen.

 

Unmittelbares Ziel einer Impfung ist es, die Geimpften vor einer bestimmten Krankheit zu schützen. Moderne Impfstoffe sind dabei gut verträglich. Bleibende unerwünschte gravierende Nebenwirkungen werden nur in sehr seltenen Fällen beobachtet. Mit Hilfe einer hohen Durchimpfungsrate ist es möglich, einzelne Krankheitserreger regional und schließlich weltweit zu beseitigen.

 

Etwa die Ausrottung der Masern ist ein erklärtes und erreichbares Ziel nationaler und internationaler Gesundheitspolitik. Eine Impfpflicht besteht in der Bundesrepublik Deutschland nicht. Allerdings werden Impfungen und andere Maßnahmen der spezifischen Vorbeugung von den obersten Gesundheitsbehörden der Länder „öffentlich empfohlen“.

 

Grundlage dafür sind die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission der Bundesrepublik entsprechend des Infektionsschutzgesetzes. Eine wichtige Aufgabe der Ärzte ist es, für einen ausreichenden Impfschutz der Bevölkerung zu sorgen. Dies bedeutet, die Grundimmunisierung bei Säuglingen und Kleinkindern frühzeitig zu beginnen, ohne Verzögerungen fortzuführen und zeitgerecht abzuschließen.

 

Bei Bedarf kann nach der Grundimmunisierung der Impfschutz gegen weitere Infektionskrankheiten ebenfalls aufgebaut werden. Ein lebenslanger Impfschutz wird durch regelmäßige Auffrischimpfungen sichergestellt. Lassen Sie bitte bei Ihren Arztbesuchen Ihre Impfnachweise und die Ihrer Kinder überprüfen und im gegebenen Fall den Impfschutz vervollständigen.

 

Auf telefonische Anfrage beraten wir Sie gerne in allen Fragen rund um die Schutzimpfungen mittwochs von 15 und 16 Uhr.

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