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Zufallsbild aus dem Landkreis Giessen

Ein Schild mit der Aufschrift: "Zu verkaufen".Der Verkauf von landwirtschaftlichen Flächen ist nach dem Grundstücksverkehrgesetz genehmigungspflichtig. Demnach ist ein Verkauf zu genehmigen, wenn der Kaufpreis ortsüblich und der Käufer die Flächen weiterhin landwirtschaftlich nutzt.

 

Zweck des Gesetzes ist es, die Landwirtschaft vor dem Ausverkauf ihres Bodens durch überhöhte Preise an Nichtlandwirte zu schützen. Damit soll die Agrarstruktur verbessert, bäuerliche Betriebe in der Hand selbstwirtschaftender Familien erhalten und die Bevölkerungsernährung gesichert werden.

 

Der Erwerb landwirtschaftlicher Flächen von mehr als 0,25 Hektar ist in Hessen grundsätzlich genehmigungspflichtig (Paragraf 2 Grundstücksverkehrgesetz). Für Nichtlandwirte gibt es hier Beschränkungen in Form von Weiterveräußerungs- bzw. Verpachtungsanlagen, die im Einzelfall zu prüfen sind. Für Flächen über 0,50 Hektar besteht sogar ein siedlungsbehördliches Vorkaufsrecht nach dem Reichssiedlungsgesetz.

 

Die rechtsgeschäftliche Veräußerung land- und forstwirtschaftlicher Betriebe bedarf der behördlichen Genehmigung in einem besonderen Genehmigungsverfahren.

 

Wir empfehlen vor dem Verkauf Kontakt mit der Genehmigungsbehörde aufzunehmen.

 

Die zuständige Genehmigungsbehörde für den Landkreis Gießen ist der Lahn-Dill-Kreis und hier das Amt für den ländlichen Raum in der Georg-Friedrich-Händel-Str. 3 in 35578 Wetzlar.

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